Sonntag, 11. Oktober 2015

LARP: Die verlorene Welt

Trotz der Menge an Arbeit die vor mir liegt habe ich es auf mich genommen wieder für ein LARP zu schreiben. Die Habeas Corpus Orga bat mich für das Spiel Die verlorene Welt den Hintergrund für die "wilden" Drax zu schreiben. Dieses Spiel fand am vergangenen Wochenende statt und hier möchte ich einen kurzen Einblick geben in meinen Anteil daran.

Die verlorene Welt ist ein Siedlungsspiele im Phönix-Larp. Eine Handelsgesellschaft des Landes Sythia beschließt mitten in der Wildnis von Sheldiria - in den Nebelmarschen - einen Posten aufzubauen um die Rohstoffe des Landes zu gewinnen. Doch unbewohnt ist Sheldiria nicht; es ist die Heimat der Drax. Die Drax sind echsenartige Humanoide, die nur in Sheldiria leben und ihre eigenen Sprache und Kultur pflegen. Bis auf die Legenden von angeblichen goldenen Metropolen mitten im Urwald kennt eigentlich kaum ein Charakter die Drax. Erstaunlicherweise ist auch vom Hintergrund der doch so dichten Phönix-Welt kaum mehr bekannt zu den Drax. Dies liegt daran, dass die Drax sehr zurückgezogen leben - es ist schwer einen Grund zu finden warum ein Drax je seine Heimat verlassen haben sollte um irgendwo in der Welt präsent zu sein - und daran, dass bisher kaum Spiele organisiert wurden, die die Drax in den Mittelpunkt stellten.

Sonntag, 16. August 2015

Nippes: Fantastic Maps und Schafenspause!

Kennt jemand Fantastic Maps? Ich kannte es bis vor kurzem nicht. Und das war doof.

Erster Versuch nach Lesen der Tutorials.
Fantastic Maps sind mir vorher tatsächlich schon aufgefallen, als Anbieter von hochwertigem Kartenmaterial auf RPGNow. Die Karten sehen alle samt hübsch aus und sind gut geeignet um schnell als Hintergrund für verschiedenen Begegnungen her zu halten. Allerdings verbieten es die Lizenzen diese auch kommerziell zu nutzen. Aber auf der Seite von Fantastic Maps finden sich nicht nur Angebote für Kartenmaterial sondern eine ganze Menge netter Zusatzmaterialien. Unter anderem eine ganze Reihe von Tutorials zum Kartenzeichnen, Hinweise dazu wie man verschiedenen Techniken und Programme richtig anwendet und haufenweise gelungene Kartenexperimente. Besonders unterhaltsam sind dabei die Karten die die Handlung von Game of Thrones illustrieren.


Eine kleine Seite mit unglaubĺich viel Mehrwert. Ich habe jedenfalls jetzt Lust mehr und bessere Karten zu Zeichnen als ich vorher getan habe (und gut waren die vorher sicher nicht).

Weiteres!

Aus privaten wie beruflichen Gründen bin ich vorerst zu sehr ausgelastet um dieses Projekt weiterzuführen. Das hat man wahrscheinlich schon an den Entwicklungen in den letzten Monaten erkennen können (kaum Updates und wenig neues Material). Ich hab daraus jetzt den Schluss gezogen das Projekt der Publikationen - und damit auch Blog-Posts - vorerst für die kommenden 6 Monate ruhen zu lassen. Ideen sind mehr als genug da, aber um sie ordentlich umzusetzen habe ich kaum noch Zeit und Energie. Sobald der anstehende Batzen an Arbeit erledigt ist, will ich aber wieder anfangen - schließlich macht es Spaß und ich beschäftige mich gerne mit derlei Sachen.

Dienstag, 19. Mai 2015

Mapping Software II - Pyromancers Dungeon Painter

Ich bin immernoch auf der Suche nach einem schönen Mapping Tool, welches gut zu bedienen ist, viele Möglichkeiten bietet und am Besten unter Linux läuft. Mein Favorit beim letzten Mal war ganz klar Tiled und ist es immernoch. Doch leider fehlen mir gute Tile-Quellen um mit Tiled so arbeiten zu können wie ich will - und selber Tiles erstellen kann ich zwar versuchen, aber das wird bestimmt bescheiden aussehen. Daher habe ich mich jetzt einmal durch diese schön Liste von RPG Virtual Tabletop durchgewühlt. Mal abgesehen von den kommerziellen Produkten stach dabei der Dungeon Painter von Pyromacers als besonders gelungen hervor.
Pyromancers Dungeon Painter: einfach und schön

Mittwoch, 13. Mai 2015

Spielhilfe: Whiteboard

Es ist eine der typischsten Szenen am Spieltisch. Seit einer Stunde wird gespielt, die Stimmung ist gut, das Abenteuer kommt vorran und nebenbei wird gegessen und getrunken. Und plötzlich sagt der Spielleiter den ersten Kampf an. Aber der Tisch und der darauf liegende Spielplan ist voll mit Essen, Getränken, Regelwerken, Charakterbögen uns sonstigem Spielmaterial. Also beginnt dann erstmal das Aufräumen und es entsteht ein Bruch in der bisher so dichten Erzählung. Für viele gehört dieses Ritual einfach zum Spielen dazu. Oft werden nur kleine Lücken auf dem Tisch freigeräumt, die gerade groß genug sind, damit der Spielleiter seine Figuren aufstellen kann. Manchmal werden einfach Gegenstände, wie Bücher oder Flaschen als Hindernisse auf den Spielplan integriert.

Das ist alles an sich nicht sonderlich schlimm und man kann es mit Humor nehmen. Ich teste aber seit einiger Zeit eine Alternative zum klassischen Kampf mit einem Spielplan auf dem Tisch. Ich habe ein Whiteboard.
Eine kleine Burg, bevor die Spieler sie erkunden. Im Laufe des Spiels haben sie ihre Charaktere als Magneten durch alle Anlagen der Burg bewegt und haben alle Erscheinungen und Ereignisse markiert, die ihnen wichtig erschienen.